Winterrückblick 2018

Ja, es war ein guter Winter. Alle ausgeschriebenen Touren konnten wir durchführen, die allermeisten davon sogar bei sehr guten Bedingungen. Manche aber auch im wildem Wetter. Die Lawinenlage zum Teil so, dass wir Touren etwas anpassen mussten, aber immer spannend und doch sicher für alle Teilnehmer.

Das SLF meldete aussergewöhnlich viel Schnee und sehr grosse Lawinengefahr. Bis Ende April wurden über 250 Schadenlawinen (Personen- oder Sachschäden) gemeldet. Insgesamt starben 26 Personen in Lawinen. Dies liegt etwas über dem langjährigen Mittel von 21 Opfern bis Ende April.

Aussergewöhnlich viel Schnee und sehr grosse Lawinengefahr

Nach drei mageren Jahren war 2017/18 zumindest in den Bergen ein „richtiger“ Winter. Über den ganzen Winter betrachtet, war es einer der schneereichsten der letzten 30 Jahre. Bereits im November schneite es im Norden überdurchschnittlich viel. Der Januar war extrem warm und niederschlagsreich. Während es in tiefen Lagen oft regnete, fielen in hohen Lagen enorme Schneemengen. Es kam zu vielen grossen Lawinenabgängen, und am 22. Januar musste erstmals seit dem Lawinenwinter 1999 grossflächig vor „sehr grosser“ Lawinengefahr (Stufe 5) gewarnt werden. Danach waren die tiefen Schichten der Schneedecke gut verfestigt und stabil. Ab Mitte Februar wurden aber wiederholt Schwachschichten eingeschneit, was für Schneesportler zu teils heiklen Verhältnissen führte. Bereits im Hochwinter und dann vermehrt im Frühling gingen viele Gleitschneelawinen ab, die infolge der mächtigen Schneedecke auch grosse Ausmasse annahmen.

 

Fazit: Was für ein toller Winter. Insgesamt komme ich diesen Winter auf 25’873 Aufstiegshöhenmeter. Alle geplanten Touren konnten wird durchführen, nicht immer im gewünschten Wetter, aber dafür immer sicher und mit tollen Erlebnissen. Ich freue mich Euch alle nächsten Winter wieder bei meinen geführten Touren begrüssen zu dürfen.

Euer snowboardcoach – Niki Huwyler

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