Wichtige Infos zum Ski – Splitboardtouren mit Snowboardcoach

Hier findest du Antworten im Zusammenhang mit meinen Touren. Dies können Fragen zur Ausrüstung sein, zur Unterkunft, zur Tour oder anderen Themen.

Herzlich willkommen bei Snowboardcoach mit meinem Splitboard-Touren Angebot

Ich bin Niki Huwyler. Als Schneesportlehrer mit der risikorelevanten Zusatzausbildung gemäss RiskG freue ich mich mit dir eine Ski- Schneeschuh- oder Splitboard-Tour oder Variantenabfahrten zu unternehmen.
 
Kurzinfos zum Splitboard- und Skitouren Macht es die Spass draussen zu sein, die Natur und den Schnee zu geniessen? Aufstieg mit Tourenski, Splitboard oder Schneeschuhen gefallen dir? Möchtest du Powderhänge fahren, imposante Landschaften geniessen oder deine Lawinenkenntnisse erweitern? Dann komm mit, ich als Schneesportlehrer biete dir sichere und professionelle Touren, auf deine Bedürfnisse abgestimmt. Egal ob Tourenski, Snowboard oder Splitboard, bei mir bist du herzlich willkommen. Wenn du kein eigenes Material hast, kannst du das auch Mieten zum Beispiel bei Radical. Notausrüstung wie LVS, Sonde und Schaufel kannst du auch für 40.- bei mir Mieten. Nach der Anmeldung deiner Wunschtour, bekommst du 5 Tage vor dem Start der Tour die detaillierte Infos über die Tour. Bezahlung nach der Tour via Twint (Niki Huwyler 079/761 18 16), Banküberweisung (ZKB IBAN CH49 0070 0113 5001 2900 8 ) oder Bar. Gutes Brettbeherrschung ist Voraussetzung für das Touren abseits der Pisten. Wintersportbeginner buchen am besten einen Beginner- oder Freeridekurs. Wegen Covid19 bitte eigene Zertifizierter Nasen/Mundschutz dabei haben.
Weitere wichtige Links

Snowboardcoach Arbeitet zusammen mit:

Scott Sports Scott Sports
Radical Sports AG Radical Sports AG

Rechte und Pflichten bei meinen Touren

Haftung und Versicherung

Ich bin bestrebt die grösstmögliche Sicherheit zu erreichen, indem ehrlich und klar Wünsche und Probleme kommuniziert werden. Die Teilnahme an einer Tour erfolgt auf eigenes Risiko. Die Teilnehmenden haben selber für genügenden Versicherungsschutz besorgt zu sein, insbesondere für Unfall und Bergung. Bestehende Krankheiten oder Medikamente, welche sicherheitsrelevant sind, sollen dem verantwortlichen Tourenleiter rechtzeitig vor der Tour mitgeteilt werden.

Teilnahmebedingung

Für sämtliche Touren und Kurse ist eine gute Gesundheit und eine der CE Norm entsprechende Ausrüstung erforderlich. Die konditionellen und technischen Voraussetzungen gemäss Ausschreibung müssen erfüllt sein. Wenn eine teilnehmende Person diese nicht erfüllt, werde ich als Guide die Person vom Anlass ausschliessen. Bei nachweislich fahrlässigem Handeln seitens TeilnehmerIn erfolgt keine Rückerstattung.

Social Media

Bei den Touren werden meist Fotos und Videos gemacht und in Social Media Plattformen (Blog, Instagram; Facebook, Twitter) publiziert. Sollte jemand mit der Veröffentlichung von Bildern/Videos von sich nicht einverstanden sein, gerne bei mir melden. Bitte lies auch meine Datenschutzerklärung, um zu verstehen, was mit deinen Daten passiert.

Gesundheit

Melde dich nicht für eine Tour an wenn:
  • Du Krankheitssymtome wie Fieber hast.
  • Du eigentlich in Quarantäne oder Selbstisolation solltest.
  • Du den Verdacht hast, dass du Infiziert sein könntest.
  • Du der Tour im allgemeinen nicht gewachsen bist.

Materialschäden

Im Rahmen einer Tour oder eines Kurses entstandene Materialschäden an der persönlichen Ausrüstung  (z.B. abgebrochener Tourenstock, verlorener Ski, Schraubenverlusst) werden nicht übernommen. Eine Ausnahme bildet Material, welches in einer Notsituation am Berg zurückgelassen werden musste. Bei Beschädigung von Mietmaterial, das auf fahrlässiges Verhalten seitens TeilnehmerIn zurückzuführen ist, werden die Kosten in Rechnung gestellt. Geringe Abnützung und kleinere Schäden werden vom Vermieter in Kauf genommen.

Absage

TeilnehmerInnen geben dem Tourenleiter Absagen so früh wie möglich bekannt. Nur so kann ich als Tourenleiter Personen der Warteliste berücksichtigen und die eventuellen Hütten-, Bahn oder Transportreservation anpassen: Bis 48h vor der Tour kostenlose Absage. Bei Nicht-Erscheinen oder Absagen am selben Tag der Tour wird eine «No-Show-Gebühr», 100% der Kurskosten in Rechnung gestellt. Nach 48h vor der Tour werden 100.- in Rechnung gestellt, egal welche Umstände zur Absage geführt haben. Ich sage einen Kurs frühzeitig ab, wenn die Verhältnisse im Tourengebiet zu schlecht/riskant sind und kein passender Ersatz gefunden werden kann. Den angemeldeten TeilnehmerInnen werden sämtliche bereits bezahlten Beträge zurückerstattet, oder wenn erwünscht gutgeschrieben

Wie läuft eine Tour mit snowboardcoach ab?

Der Ablauf:

Nach der Anmeldung zu deiner Wunschtour / Angebot. Bekommst du von mir eine Bestätigung per Mail. Im Tourenbeschrieb siehst du, Ort, Datum, Anforderung und Preis der Tour. Das Tourenmaterial (Tourenski / Splitboard) kannst du in deinem Sportshop deiner Wahl mieten. Bei Radical bekommst du neben gutem Material und Beratung auch Vergünstigung auf die Miete, wenn du eine Tour bei mir buchst. Das Lawinenverschütteten Suchgerät (LVS, Sonde, Schaufel) kann bei mir für 40.- Gemietet werden. Der Rest vom benötigten Material gemäss Tourenausschreibung und im Durchführungsmail oder allgemein in meiner Packliste. Bei Fragen zum Material helfe ich gerne. Die Durchführung hängt von den Schnee- und Wetterverhältnissen ab. Die definitive Durchführung gebe ich 3-5 Tage per Mail vor der Tour bekannt. Darin erhältst du die Details zur Tour: Treffpunkt, Zeiten und je nach Tour, Route und Wetter eine angepasste Packliste für das benötigte Material. Alle meine Touren sind ÖV tauglich und die Zeiten sind auch so abgestimmt. Nach der Begrüssung führen wir ein Check des Materials durch. Ist alles im Rucksack dabei? Aufstiegsfelle und Notausrüstung? Ich erkläre an dieser Stelle nochmals die Route der geplanten Tour und kläre über die Risiken auf, die uns im Gelände erwarten. Mir liegt deine und meine Sicherheit sehr am Herzen. Eine gelungene Tour ist für mich, wenn schöne Erinnerungen zurückbleiben und keine „Schäden“ bleiben. Im gemütlichen Tempo, das immer angepasst ist an die schwächsten Teilnehmer, steigen wir hoch zu unserem Ziel. Dazu haben wir immer wieder Zeit die Lauftechnik und Spitzkehren zu üben. Eine Pause um die schöne Bergwelt zu geniessen darf nicht fehlen. Essen und Trinken entnehmen wir aus unserem Rucksack. Je nach Tour und Wunsch können wir ein Schneeprofil oder die Gefahrenlage analysieren.

Bei der Abfahrt:

Ich helfe, wenn erwünscht, beim Umbau vom Sportgerät zur Abfahrt. Gebe dazu Tipps wie die Felle abgezogen und verstaut werden und weise darauf hin alles nochmals zu kontrollieren. Besonders die Schuhe, Bildung und das Sportgerät. Ansonsten habe ich Werkzeug dabei um Probleme mit dem Material zu beheben. Vor dem Losfahren informiere ich nochmals über allfällige Risiken und die Abfahrtsroute. Ich lege fest wo die Haltepunkte sind, wo wir uns alle gemeinsam wieder sammeln. Ich gebe den Korridor vor, wo wird durchfahren. Je nach Route und Gefahrensituationen grosszügiger oder eben nicht. Bezahlt wird in der Regel nach der Tour. Das kann via Twint, Bar oder Banküberweisung erfolgen. Mir ist wichtig das du mit der Tour zufrieden bist. Bilder und Impressionen der gemachten Tour sende ich meist nach der Tour.
Video – Eine Tour mit Snowboardcoach
Video – Wie geht das Splitboarden
Ich plane meine Touren sehr gründlich. Das kann manchmal Stunden dauern, bis ich einen ungefähren Plan habe wo was und wie. Inspiration hole ich mir meist bei Hikr, Gipfelbuch oder ich habe von Kollegen gehört das diese Tour schön ist. Planen tu ich im WhiteRisk, Skitourenguru und SwissMap. Manchmal auch bei einer 25`000 Karte. Den erstellte GPS-Track lade ich dann auf mein Garmin. Vor der Tour wird die Wetterlage und das LLB nochmals genau studiert, und das Material gepackt. Natürlich schaue ich auf meine Fitness und Ernährung. Und das nicht nur unmittelbar vor der Tour. Ich plädiere für:
  • Freier Zugang zu den Bergen. Der alpine Raum muss allen Menschen frei zugänglich sein und bleiben. Verantwortungsvoller Bergsport bereichert die Bergwelt.
  • Präzision statt Regelungswut. Es gibt genügend Gesetze, um den Bergsport zu regeln. Diese sollten mit Augenmass und Sachverstand angewandt werden.
  • Die Eigenverantwortung stärken. Der Bergsport ist umso sicherer, je kompetenter die Bergsportler sind.
  • Den Wert von Risikobewusstsein anerkennen. Eine Gesellschaft gewinnt, wenn ihre Mitglieder den bewussten Umgang mit Risiken erlernen und beherrschen.
  • Einen angemessenen Risiko-Diskurs führen. Insbesondere die Medienschaffenden und die Touristiker sollten Risiken nicht überbewerten und/oder als Verkaufsargument in den Vordergrund stellen.
Immer genug Trinken! Vor der Tour genug Kohlenhydrate und Magnesium zu sich nehmen. Rechne nicht mit Brunnen oder Gasthäuser. Isononisches Getränk löschen den Durst sehr gut, und füllen den NatriumKaliumCalciumMagnesium und Chloride gehalt auf. Wasser oder Apfelschorle geht natürlich auch. Kohlensäurehaltige Süssgetränke, Ovomaltine, Milch oder alkoholische Getränke eignen sich nicht als Marschgetränk. Bei heissen Tagen auch salzhaltige Nahrung mitführen. Nur mitnehmen was auch bekannt und gerne verzehrt wird! Energieriegel sind kompakt, leicht und gut verdaulich. Vom Trinken aus Bächen ist eher abzuraten; im Weidegebiet sind Bäche fast immer vom Vieh verschmutzt, und auch weiter oben verträgt unser Körper die Sand- und Staubrückstände im Schmelzwasser meist nur schlecht. Immer auch Tabletten mitführen
Mit Respekt in die Berge! Die Bergwelt ist zum einen unberührte Natur und zum andern ein landwirtschaftlicher Lebensraum, insgesamt ein sehr empfindliches Ökosystem. Der einzelne Bergwanderer ist zwar üblicherweise kein Problem, aber die Summe aller Bergwanderer bringt diesen Lebensraum leicht aus dem Gleichgewicht. Als vernünftiger Mensch haltest du dich an den Grundsatz “Leave nothing than footprints, take nothing than pictures“; Du pflückst natürlich keine seltenen Blumen und lässt keinen Abfall liegen. Gerade die Raucher unter euch. Filter wieder mitnehmen, ansonsten verschmutzt das 22Liter Wasser unwiderruflich!
Schuhe Die Bergschuhe ist dein wichtigster Ausrüstungsgegenstand. Eine Torsionssteifere Sohle bietet dem Fuss mehr Führung. Das beugt Ermüdungserschei­nun­gen vor und erhöht die Tritt­sicherheit in nassen Grashängen oder matschigen Steigen. Ausserdem drücken spitze Steine oder Wurzeln nicht durch die feste, grob profilierte und griffige Sohle – dadurch ermüdet das Fussgewölbe weniger. Und der Schaft bietet noch mehr Knöchelhalt. Die typischen weichen Treckingschuhe mit Stoffeinlagen sind für Bergwanderungen nicht geeignet, und eher für das Wanderungen gedacht. Rucksack Auf einer eintägigen Bergwanderung wird du zwischen 5 und 8 Kilo, auf einer mehrtägigen sogar 10 Kilo oder mehr in deinem Rucksack transportieren. Wichtig ist, dass die Rückenlänge des Rucksacks zu der/des Trägers passt. Schwere Rucksäcke besser auf eine Erhöhung stellen und dann in die Schultergurte schlüpfen.
Egal wie das Wetter ist, in den Bergen zu sein ist immer schön. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unmotivierte Leute Moderne Bergsportbekleidung ist funktionell, modisch – und leider auch teuer. Die beste Qualität nützt dir aber nichts, wenn du das falsche Material gekauft hast. Deine Bekleidung sollte in erster Linie bequem sein; wenn die Hose zwickt oder der Kragen am ohnehin sonnengeröteten Hals kratzt, dann wird das Bergwandern unangenehm. Ich hatte schon sehr viele Materialien getestet. Und die Funktionswäsche mit dem Schichtenprinzip kommt am besten. Kräftige Farben sind übrigens neben Fototechnischer Sicht auch aus Sicherheitsgründen empfehlenswert!