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Schneesportlehrer light aber voller Preis
Viele haben es sicher schon vernommen, den Bericht im Sonntags Blick am 08.02.09.
Die Geschichte:
Die Redaktorin vom Blick (Romina Lenzlinger) rief mich am 5. Feb. 09 an und befragte mich über die Sicherheit auf den Pisten aus. Das Ziel war einen Bericht über Pistenraser und deren Bekämpfung zu schreiben.
Im Laufe des Gesprächs wurde ersichtlich, dass auch die Schneesportschulen ihren Beitrag zu deren Bekämpfung leisten können, was teilweise auch schon geschieht. Das Problem liegt aber darin, dass in den meisten Ski & Snowboardschulen ausgebildetes Personal eine Mangelwaren darstellt. Als dann die Redaktorin sich bei Herr Campel, der Ski-Snowboardschule im Hoch-Ybrig und der Ski-Snowboardschule in Wildhaus meldete, um diesen Umstand bestätigen zu lassen, wurde sie stark bedrängt diesen Bericht nicht zu veröffentlichen. Die Bestätigung, dass viele nicht die Ausbildung haben, wurde von Herr Campel und Hoch-Ybrig wie auch Wilhaus bestätigt. Auch das SSBS Sekretariat hat dies vollends bestätigt. Herr Campel hat jedoch daraufhin soviel Druck ausgeübt, dass sogar SSBS darauf verzichtete namentlich im Blick zu erscheinen. Herr Campel versuchte sogar mittels einer Beschwerde an den Blick Chef- Redaktor die Veröffentlichung zu verhindern, jedoch ohne Erfolg. der Bericht wurde am 8. Feb. 09 im Sonntags Blick gedruckt.
Fakten:
Es ist in der Tat so, dass viele Schneesportstationen wenig bis sogar kein Ausgebildetes Personal haben. Mit Ausgebildet meine ich einen eidgenössischen Fachausweis. Viele habe J&S, was aber für Lager Leitung konzipiert wurde, und nicht für den kommerziellen Unterricht. Die Problematik liegt bei der Transparenz für den Kunden. Denn der Preisfür die Kunden ist derselbe.
Meine Meinung:
1. Die Ski-Snowboardschulen müssen die Ausbildungen der Instruktoren für den Kunden transparent machen!
2. Der Kunde bezahlt je nach Ausbildung des Lehrers mehr oder weniger.
3. Der Chef der Ski-Snowboardschulen ist für die Anstellung der Leute verantwortlich. So gesehen hat er auch die Wahl bei der Anstellung und nicht zuletzt die Möglichkeit seine Mitarbeiter zu motivieren und Anreize zu schaffen, damit die Betreffenden die Ausbildung durchlaufen.
Ausblick:
Natürlich kann ein J&S Leiter ebenfalls einen guten Unterricht bieten, vielleicht sogar besser als ein 50jähriger Skilehrer mit Fachausweis.
Aber der Punkt ist, dass bei den meisten Ski & Snowboardschulen genau diese Transparenz fehlt. Eine 16jährige Snowboarlehrerin wird vielleicht das technische Fahrkönnen mitbringen, aber wie sieht es mit der Sozialkompetenz aus? Die Ausbildung im methodischen und didaktischen Bereich, wie auch die Sicherheitsaspekte sind bei einer Ausbildung für den eidgenössischen Fachausweis stärker integriert. Bei einem einwöchigem J&S Lager Kurs, muss angenommen werden, dass diese Aspekte der Ausbildung nur unzureichend vorhanden sind.
Reaktionen:
Nach diesem Bericht im Blick habe ich viele Mails bekommen, auch die Feedbacks auf der Blick Webseite spiegelt dieses Missverhältnis wieder. Alle Feedbacks widerspiegeln meine Ansichten. Dass Frau Hubli ein rufschädigendes Mail an meinen Sponsor schreiben musste, welches von Anschuldigungen nur so strotzt, ist für mich ein Zeichen, dass die Ski-Snowboardstationen diesen Misstand nicht beheben werden und dementsprechend keine Transparenz dem Kunden gewährleisten möchten.
Ich bin gerne bereit mir konstruktive Feedbacks anzuhören, aber das ist wohl hier im Hoch-Ybrig mit der Skischule nicht möglich, wie ich erfahren durfte. Am 11. Feb. 09 ging man sogar so weit, dass man mich auf aggressive Weise vom Restaurant verweisen wollte. Für alle diejenigen die ihre Meinung kundtun möchten, habe ich das Gästebuch eingerichtet. Ich werde die Artikel original belassen.
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